Die Vereinssportseiten für Erlangen [weitere Städte]
Als Startseite festlegenZu Favoriten hinzufügen
Suchen:
Top-Sportarten
Home
Fußball
Basketball
American Football
Tennis
Extrarubriken
Trendsport
Fitness
Sport & Medizin
Prävention
Lokalsportarten
Ballsport
Kampfsport
Kugelsport
Leichtathletik
Luftsport
Reitsport
Tanzsport
Turnen
Wassersport
Wintersport
Weitere
Infos & Service
Vereinsanmeldung
Redaktionszugang
Newsletter
Gewinnspiel
Nachrichtenticker
Banner
Welt-der-Decken.de - Hochwertige Bettdecken, Bettwäsche und mehr!
Handball: (HC Erlangen e.V.)
 
Im Westen was Neues

Nachdem der HC Erlangen keines der bisherigen Gastspiele, die ihn in dieser Saison in den tiefen Westen der Republik gebracht hatten gewinnen konnte, gab es am Ostersonntag etwas neues: Nach einer leidenschaftlichen Leistung - vor allem in der zweiten Halbzeit - konnten die Bergemänner den so unglaublich wichtigen 33:27 Auswärtserfolg beim OSC Rheinhausen bejubeln.

Zu Beginn schwer ins Spiel gekommen

Betrachtet man das Endergebnis nüchtern und ohne weiteres Wissen, könnte man meinen, dass der HC bei den bereits „abgestiegenen" Duisburgern leichtes Spiel gehabt haben könnte. Ein Blick auf die Anfangphase des Spiels straft eine solche Vermutung jedoch augenblicklich Lügen.

Dem ersten Tor für die Gäste aus Erlangen setzten die unglaublich zweikampfstark und hochmotiviert agierenden Gastgeber umgehend vier eigene Tore hinterher, so dass die Unistädter von Beginn an einem drei Tore Rückstand hinterherrennen mussten und das eine oder andere Mal gar Schlimmeres zu befürchten war. Besonders der Rheinhausener Rückraum ließ das Erlanger Torhütergespann anfangs keine Hand an den Ball bekommen, auch der heimische Deckungsverband agierte ähnlich effektiv wie man es ansonsten von den Bergemännern aus der eigenen Halle gewohnt ist.

Immer wieder herangekämpft

Die Drei-Tore-Hypothek sollten sie hierbei symbolisch durch die erste Hälfte der Begegnung schleppen, da die Gäste zwar immer wieder mühselig verkürzen konnten, Backhaus und der scheinbar unaufhaltsame Szymanowicz jedoch ihre Farben wieder in ruhigere Fahrwasser schossen. Ausgerechnet nach Frank Bergemanns Time-Out in der 20. Minute beim Stand von 10:7 für die Gastgeber konnte einmal mehr Backhaus die erste vier Tore Führung für die Heimseite erzielen. Der ein oder andere Erlanger sah da wohl schon die Felle dieses Spiels im Rhein davonschwimmen.

Nun aber sollten sich die Spieler der Unistädter zu dem von den mitgereisten Fans lautstark geforderten „kämpfen und siegen" animiert gefühlt haben. Trotz kleinerer Rückschläge wie einen gehaltenen Siebenmeter und dessen Nachwurf schaffte es das Erlanger Team, den Rückstand quasi mit der Pausensirene durch ein feines Anspiel auf Wannemacher, der am Kreis wie bereits gegen Neuhausen sicher verwandelte auf nur noch ein Tor zu verkürzen.

Das gleiches Spiel von vorne

Auch die zweite Halbzeit begann aus Erlanger Sicht sehr durchwachsen, denn nach nur zweieinhalb Minuten waren die Hausherren erneut auf drei Tore enteilt, nachdem ihre starken Rückraum-Shooter auch noch Platz für schöne Tore über außen geschaffen hatten.

Umso höher ist es dem Erlanger Abwehrverbund anzurechnen, dass er trotz Allem stets die Ruhe bewahrte und konsequent weiterarbeitete. Anders als in der ersten Halbzeit hatte der Gästeangriff ein bisschen am Diopter gedreht, so dass unter anderem Nienhaus mit tollen Rückraumwürfen nun häufiger als noch in Durchgang eins erfolgreich war. So konnten die Mittelfranken den Rückstand bereits in der 40. Minute auf erneut ein Tor reduzieren.

Besonders bemerkenswert war jedoch die Tatsache, dass die gesamte Mannschaft nie den Mut oder den Glauben verloren hatte. Nach anfänglichen Fehlwürfen zeigten auch die vom druckvollen Rückraum freigespielten Außen, dass in Erlangen die Mannschaft der Star ist und von überall Tore fallen. Ebenso wusste die gefürchtete schnelle Mitte der Bergemänner so zu überzeugen wie schon lange nicht mehr. Stumpf und Schwandner stellten die Rheinhausener Abwehr mit ihrer Schnelligkeit immer wieder vor arge Probleme und erzielten zahlreiche wichtige Tore als Dämpfer für die Heimmannschaft.

Dem Tempo Tribut gezollt

Nicht etwa die Gäste aus Erlangen mussten dann ihrem brutal Kräfte verschleißendem Spiel Tribut zollen, sondern die Schützlinge von Trainer Schürmann, die vor Allem durch viel Laufarbeit und wechselnde Abwehrsysteme in der ersten Halbzeit sehr effektiv verteidigt hatten.

Als den absoluten Wendepunkt des Spiels und Spiegelbild für diese Erkenntnis darf man getrost die 46. Minute heranziehen, als Rheinhausen ein letztes Mal mit zwei Toren in Front lag, ehe Georg Münch durch zwei Treffer den vom Erlanger Anhang frenetisch gefeierten Ausgleich erzielte. Im Anschluss stellte Kapitän Stumpf durch einen feinen Gegenzug die Weichen erstmals seit der ersten Spielminute wieder auf Führung für den HC Tross.

Der heimische Versuch, mit einer eigenen schnellen Mitte zu kontern, wurde von Erlangen abgefangen und vom strategisch günstig stehenden Stumpf durch einen schönen Heber zur ersten zwei-Tore-Führung genutzt. Zwar konnte Rheinhausen sich noch ein letztes Mal nach dem direkt genutzten Time-Out aufbäumen. Doch spätestens in der 55. Minute war wohl jedem Zuschauer in der Halle bewusst, dass der siebte von insgesamt neun Treffern Daniel Pankofers, der an diesem Abend einmal mehr seine herrvorragende Form unter Beweis stellte, das Spiel endgültig entschieden hatte.

Schlussendlich brachen die bis dato wirklich famos kämpfenden Gastgeber gänzlich ein, so dass es dem HC sogar noch gelang, das Ergebnis ein wenig in die Höhe zu treiben und am Ende mit der Sirene durch Basti Krämer den 33:27 Endstand zu markieren.

Für den HC Erlangen spielten: Deussen, Walzik; Schwandner (4), Georg Münch (2), Hannes Münch (3), Krämer (3), Sluijters, Nienhaus (5), Schneck, Pankofer (9/3), Schmidtke (1), Stumpf (5), Wannemacher (1).

Zuschauer: 250

Siebenmeter: 4/4 : 4/3

Strafminuten: 12 : 8 Min

Schiedsrichter: Behrens/Fasthoff

Torfolge: 0:1, 1:1, 4:1, 4:2, 5:2, 5:4, 6:4, 7:5, 8:6, 9:6, 9:7, 11:7, 11:9, 12:10, 13:10, 14:11, 14:13 (HZ) 15:13, 15:14, 17:14, 17:16, 18:17, 19:17, 20:18, 21:20, 22:21, 23:21, 24:22, 24:24, 24:26, 25:26, 25:28, 26:28, 26:30, 27:30, 27:33 (Ende).


TOP-Artikel! Diese Nachricht wurde bereits 7880 mal abgerufen!
Original-Pressemitteilung
Artikel vom 26.04.2011, 10:49 Uhr
  Das Freestyle24-Prinzip
- Nachrichten und Vereinsinfos aus über 100 Städten Deutschlands
- Präsentiert euren Verein kostenlos im Internet und veröffentlicht selbst News,
Termine und Bilder - hier anmelden!
- 5497 Vereine nutzen schon unseren Service und gewinnen neue Mitglieder damit - Beispiele hier!
- 2387358 Besucher informierten sich in den letzten 30 Tagen bei Freestyle24
  Newsletter
E-Mail:
  Verwandte Artikel
- 04.05. (HC Erlangen e.V.)
Harter Brocken im vorletzten Auswärtsspiel
- 02.05. (HC Erlangen e.V.)
Gelungener Auftakt zum Schluss-Sprint
- 28.04. (HC Erlangen e.V.)
Schluss-Sprint im vorletzten Heimspiel
- 22.04. (HC Erlangen e.V.)
Den Schwung mitnehmen
- 18.04. (HC Erlangen e.V.)
Sieg im Handballkrimi
- 14.04. (HC Erlangen e.V.)
HCE vor Härtetest
- 11.04. (HC Erlangen e.V.)
Fulminanter Auswärtssieg in Obernburg
- 03.04. (HC Erlangen e.V.)
Ungewohnte Gefühle nach einer Heimniederlage
  Gewinnspiel
Wo findet jedes Jahr das Eröffnungsspringen der Vierschanzentournee statt?
In Oberstdorf
In Bischofshofen
In Garmisch Partenkirchen
In Innsbruck
  Das Aktuelle Zitat
Juri Sawitschew
Elfmeterschießen, das ist irgendwie wie mit Frauen und Autos - reine Glückssache!
     
 
Impressum | Datenschutz

© Freestyle24 1998-2018