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Handball: (HC Erlangen e.V.)
 
Gelungener Auftakt zum Schluss-Sprint

Am Samstagabend war in der Karl-Heinz-Hiersemann-Halle mit dem TV Groß-Umstadt der Tabellenvorletzte zu Gast. Bis zur 40. Minute blieben die Gäste auf Augenhöhe und konnten das Spiel ausgeglichen halten, ehe die Hausherren die Entscheidung suchten. Am Ende setzte sich der Favorit mit 33:22 (12:10) durch und bleibt so auf dem wichtigen achten Tabellenplatz. Noch drei Spiele lang ist der Schluss-Sprint, wobei mit Aue und Eisenach noch zwei direkte Konkurrenten warten.

Mit dem gleichen Kader wie in den letzten Wochen (weiterhin fehlen Müller und Bayerschmidt) traten die Männer von Frank Bergemann zunächst nervös auf. In den ersten sieben Minuten konnte nur ein Tor erzielt werden, zu diesem Zeitpunkt war allerdings der erste Siebenmeter schon verworfen, drei Verwarnungen verteilt sowie eine Zeitstrafe abgesessen. Die Offensive der Hausherren fand zunächst nur schwer ins Spiel, die Abwehr dagegen stand wie gewohnt bombenfest. Denn auch der Gegner konnte in dieser Zeit nicht davonziehen, so dass sich zunächst eine trefferarme Partie entwickelte. Dieses Bild sollte die gesamte erste Halbzeit prägen, folgerichtig ging es dann auch lediglich mit 12:10 in die Pause.

Mehr Spielfreude

Doch die Halbzeitansprache von Trainer Bergemann muss es dann in sich gehabt haben. Von Beginn an zeigten die Hausherren mehr Spielfreude und ein variableres Angriffsspiel. So steigerte sich die Torausbeute deutlich, vor Allem die schnelle Mitte war der große Trumpf. Schon in der Vorwoche gegen Rheinhausen wurden mehrere Treffer nur Sekunden nach dem Anwurf erzielt, dies wiederholten die Bergemänner gegen Groß-Umstadt bravourös.

HCE zieht davon

Da die Abwehr weiterhin stark aufspielte, konnten sich die Hausherren Tor um Tor absetzten. Die einfachen Fehler bei den Hessen häuften sich nun und spätestens in der 50. Minute, als der erste Sechs-Tore-Vorsprung auf der Anzeigetafel stand, war der Wille der Gäste gebrochen. Doch der HC hatte weiterhin Spaß am Spiel und verwöhnte die mit 1250 Sportbegeisterten gefüllte Halle noch mit ein paar sehenswerten Treffern.

Vor allem Daniel Stumpf und Ben Schwandner zeigten im zweiten Abschnitt, dass sie einen ganz starken Tag erwischt hatten. Stumpf übernahm die Verantwortung von der Siebenmeter-Linie und kam so auf insgesamt neun Treffer. Und auch Ben Schwandner gelangen von Rechtsaußen oder bei der schnellen Mitte sage und schreibe sechs Tore. Mit insgesamt 15 Treffern der beiden Außen traten die zuletzt so erfolgreichen Shooter aus dem Rückraum diesmal etwas in den Hintergrund.

Insgesamt war der Sieg hochverdient, vor allem weil die Gastgeber in der zweiten Hälfte den clevereren und erfolgreicheren Handball spielten und körperlich bis zum Ende präsent waren. Gästetrainer Ludwig beklagte im Anschluss vor allem die Kadergröße: „Mit der Zahl an Verletzten kann ich einfach nicht aus dem Vollen schöpfen. Und mit diesem Kader ist es dann schwierig über 60 Minuten volles Tempo zu gehen. Glückwunsch an Erlangen zu dem Sieg, aber auch großes Lob an meine Mannschaft, die bis zur 45. Minute mitgehalten hat."

Am Anfang zu nervös

Auch der Trainer der Unistädter, Frank Bergemann, hatte positives über den Gegner zu berichten: „Uns war von Anfang an klar, dass das Spiel gegen Groß-Umstadt kein Selbstläufer wird. Und vor allem die erste Halbzeit hat gezeigt, dass wir mit dieser Einschätzung richtig lagen. Am Anfang waren wir viel zu nervös, konnten uns aber auf die beiden gut aufgelegten Torhüter sowie das Publikum verlassen. Respekt an den Gegner, die so lange auf Augenhöhe gespielt haben."

Im Anschluss lobte er seine Mannschaft vor allem aufgrund der Leistung der zweiten Halbzeit: „Die schnelle Mitte war wie schon gegen Rheinhausen das entscheidende Element. Endlich haben meine Spieler wieder das Vertrauen in sich und in ihren Nebenmann, so dass das wieder funktioniert. Auch aus dem Rückraum wurde mehr Druck entwickelt, so dass der Sieg sicherlich verdient war. Wenn auch am Ende etwas zu hoch."

Entscheidung noch nicht gefallen

Mit dem doppelten Punktgewinn kann sich Erlangen weiter unter den ersten Acht wissen. Doch auch Eisenach (gegen Aue) und Saarlouis konnten erneut gewinnen, so dass der Abstand auf den neunten Tabellenplatz weiterhin nur zwei und auf den Relegationsplatz 10 nur drei Punkte beträgt. Bei noch sechs zu vergebenden Zählern ist die Ausgangsposition zwar gut, doch die Entscheidung ist noch lange nicht gefallen.

Am kommenden Wochenende tritt der HC beim fünften in Bietigheim an, an den letzten beiden Spieltagen warten dann zuhause mit Aue und in Eisenach die direkten Konkurrenten. Es ist also alles angerichtet für ein heißes Finale.

Für den HC Erlangen spielten: Deussen, Walzik - Schwandner (6), G. Münch (2), H. Münch (2), Krämer (6), Sluijters, Wannemacher, Nienhaus (3), Schneck (1), Pankofer (4/2), Schmidtke, Stumpf (9/3)

Schiedsrichter: Schembs - Weyell

Zeitstrafen: 6 : 12 Minuten

Siebenmeter: 7/5 : 1/1

Zuschauer: 1250


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Original-Pressemitteilung
Artikel vom 02.05.2011, 10:42 Uhr
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